über diesen blog

Warum „seidenpapierhaut“?

Manchmal wird die Haut von sehr alten Menschen dünn wie Seidenpapier. Feinste Linien zeichnen sich ab, als hätte jemand die Haut zerknittert und dann versucht sie wieder glatt zu streichen. Venen schimmern durch, Knochen darunter erahnt man mühelos, Sehnen und Gelenke treten hervor. Fragil wird die körperliche Hülle. Ich liebe diese Seidenpapierhaut, und die Menschen in diesem zarten Gewand, mit all ihren Jahren und Erfahrungen – man kann nichts anderes tun als sehr behutsam zu sein.

 

Ich werde hier Geschichten erzählen, von meinen geliebten Großvätern vielleicht, oder meinen Großmüttern. Und von anderen wunderbaren Menschen. Betagten Menschen, gebrechlichen Menschen, manchmal mutlosen Menschen. Aber auch von furchtlosen Menschen, wenn sie wissen, dass es bald zu Ende geht und sie trotzdem lächeln.

Es werden ebenso heitere wie traurige Texte zu finden sein. Es darf manchmal still sein, aber dann auch wieder schrill. Das Leben ist eben nie einfärbig. Auch nicht am Ende.

 

Aber dieser Blog ist noch im Aufbau, also bitte ich um Nachsicht, dass hier noch ein bisschen Chaos herrscht..

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